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Kyffhäuser als Highlight der Woche

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Radfahrer auf einer Brücke.

Die 36 Kurven der Kyffhäuser Nordseite

Die Zeit zum Radfahren war diese Woche ein wenig begrenzt. Zum einen wegen der Arbeit und zum anderen musste auch ein wenig auf dem Grundstück gebastelt werden. Aber irgendwo finde ich schon immer ein bisschen Zeit, dann muss das Training eben intensiviert werden oder ich stehe einfach früher auf. So habe ich es am gestrigen Sonntag gemacht. Das Ziel war, endlich mal wieder die 36 Kurven des Kyffhäuser auf der Nordseite des Gebirges hinaufzufahren.

Normalerweise mache ich das ungern. Nicht wegen des Anstieges, der ist schon ziemlich cool, auch wenn jede Kurve gefühlt gleich aussieht und man nicht weiß wie lange es noch bergauf geht. Es ist „leider“ auch ein Paradies für Motorradfahrer. Bitte nicht falsch verstehen. Ich habe kein grundsätzliches Problem mit den Jungs auf ihren Maschinen, aber diejenigen, die den Kyffhäuser als Rennstrecke betrachten werden nicht meine Freunde. Da ist es mir persönlich auch zu gefährlich.

Um dem aus dem Weg zu gehen, habe ich mich eben morgens 6.30 Uhr aufgerafft, dass ich 7.30 Uhr am Aufstieg ankam. Eine super Entscheidung. Nur zwei Autos haben mich auf dem Weg nach oben überholt. So macht es wirklich Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal in diesem Jahr gewesen sein.

Radweg mit Bergen im Hintergrund
Radfahrer unter dem Fernsehturm

Neue Kette und Kassette

Bevor ich aber zum Kyffhäuser fahren konnte, bekam mein Cube anfangs der Woche aber erstmal ein Update. Nach knapp 3.500 km durfte es dann doch auch mal eine neue Kette sein und ich habe auch gleich meine Kassette aufgewertet. So ist mein Nuroad nun mit einer Ultegra-Kette von Shimano und einer 105er-Shimano Kassette ausgestattet. Wo vorher das kleinste Ritzel 11 Zähne und das größte 34. Da habe ich nun auf 11 -> 32 getauscht bei gleichbleibend 11 Ritzeln. Das gibt mir eine etwas feinere Abstufung und die Rampen sind hier in der Region nicht so krass, dass ich die 34 Zähne unbedingt brauch.

Am Donnerstag wurden die neuen Teile dann gleich mal auf meiner Standard-Runde mit gut 50 km getestet und konnten diesen auch ohne Probleme bestehen, nachdem ich gefühlt 45 Minuten gebraucht habe, um die Schaltung sauber einzustellen. Nach viel Flucherei hat aber auch das funktioniert. Samstag war dann so ein wenig zeitliche Katastrophe angesagt. Erst morgens eine Hochzeit fotografieren, nachmittags als Gast zu einer Einschulung und das Radtraining irgendwie dazwischen quetschen. Also lief es auf eine sehr kurze, aber intensive Einheit hinaus. Ich habe mir auf 25 km so viele Hügel als möglich eingebaut. Es wird nicht mein Favorit werden, aber es geht. 

Alte Fahrradritzel
Neue Kette und Ritzel am Fahrrad
Radfahrer auf dem Radweg

Essen ohne Plan

Meine Ernährung lief auch ein wenig wie mein Training. Alles sehr eng getaktet und ohne Essensplan.Dann hat auf Arbeit jemand etwas ausgegeben, man holt sich selbst etwas zum Mittag, usw. Das muss diese Woche wieder deutlich besser werden. Da werde ich mich disziplinieren. Nicht dass das was ich gegessen habe schlecht gewesen wäre, aber ein System ist denke ich nicht so sehr schlecht, wenn es darum geht seine Leistung zu steigern. Ich denke aber ebenso, dass es nicht schlimm ist auch mal eine Woche zu haben, wo nicht alles nach Plan läuft, wenn ich mich danach wieder einfangen kann. Das werde ich diese Woche testen. Seid gespannt, wie das geklappt hat.

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